Politik
Russisches Einfuhrverbot von westlichen Lebensmitteln
Minister fordert Sondersitzung

Bildmontage (Quelle: Roland Kreisel)
GDN -
Die Wirtschaft in Europa wird angesichts der neuen Sanktionen immer unruhiger. Wegen dem russischen Importstopp fordert Bundesminister Rupprechter jetzt eine Sondersitzung der Agrarminister. Bei der Sondersitzung soll über die Folgen und mögliche Reaktionen beraten werden.
Russland verordnete ein Einfuhrverbot von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Jetzt forderte der österreichische Bundesminister Andrä Rupprechter die italienische Präsidentschaft auf, so rasch wie möglich eine Sondersitzung der EU-Agrarminister einzuberufen.
“Das russische Importverbot für Agrarprodukte und Lebensmittel ist ein europäisches Problem, das nur gemeinsam gelöst werden kann. Die EU-Agrarminister müssen so rasch wie möglich über die drohenden Folgen und mögliche Reaktionen beraten“, erklärte Rupprechter.
“Das russische Importverbot für Agrarprodukte und Lebensmittel ist ein europäisches Problem, das nur gemeinsam gelöst werden kann. Die EU-Agrarminister müssen so rasch wie möglich über die drohenden Folgen und mögliche Reaktionen beraten“, erklärte Rupprechter.
Die angekündigten Maßnahmen sind für den Minister “ein Rückschlag für die österreichischen Lebensmittel- und Agrarexporte, die sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt haben. Wir werden alles daran setzen, die Auswirkungen auf die österreichische Landwirtschaft so gering wie möglich zu halten. Schon in der Vergangenheit waren unsere Agrar-Exportinitiativen sehr erfolgreich. Wir werden unsere Bemühungen bezüglich der Agrar-Exporte in andere Drittstaaten weiter intensivieren.“
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